Zink

 

Definition

Zink ist ein chemisches Element und gehört zu den Übergangsmetallen. Neben Eisen ist es das mengenmäßig bedeutsamste Spurenelement für den menschlichen Körper. Es besitzt wichtige Aufgaben als Enzym- und Hormonbestandteil und ist dabei für den geregelten Ablauf biochemischer Prozesse notwendig.

Zink übernimmt beispielsweise elementare Aufgaben in der Verstoffwechselung von Zucker, Fetten und Eiweißen, ist beteiligt am Zellwachstum und -teilung sowie dem Aufbau von Erbsubstanz. Auch ein funktionierendes Immunsystem ist auf die ausreichende Versorgung mit Zink angewiesen. Zink ist nicht nur für den Menschen sondern für alle Lebewesen essentiell.

 

Der Körper kann Zink nicht selbst herstellen, so dass es in ausreichender Menge über die Nahrung zugeführt werden muss, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Zinkmangel kann zu Blutarmut, geschwächtem Immunsystem, Wachstumsstörungen, Haarausfall, brüchigen Haaren und Nägeln bis hin zu einer Unterfunktion der Keimdrüsen und Unfruchtbarkeit beim Mann führen.

 

Vorkommen

Zinkreiche Lebensmittel sind u.a. rote Fleischsorten und Schweineleber, Meeresfrüchte wie Austern und Schalentiere sowie Käsesorte z.B. Emmentaler, Gouda und Tilsiter. Auch Walnüsse und Paranüsse, Weizenkeime, Pilze und Hefen enthalten viel Zink. Hülsenfrüchte wie getrocknete Linsen, Sojabohnen und geröstete Erdnüsse sind ebenfalls reich an Zink, sie enthalten allerdings auch relativ viel Phytinsäure, die die Aufnahme von Zink behindert.

 

Versorgungssituation

Eine in 2008 durchgeführte Nationale Verzehrsstudie II hat das Ernährungsverhalten der deutschen Bevölkerung untersucht. Als Bemessungsgrundlage für die Beurteilung der Versorgung mit Nähstoffen werden die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) herangezogen.

 

Bei den Männern erreicht fast ein Drittel der Bevölkerung die empfohlene tägliche Zufuhr an Zink nicht, bei den Frauen ca. ein Fünftel (21 %). Vor allem bei den Männern der Altersgruppe 65+ weisen 44 % eine Unterversorgung auf. Die am schlechtesten versorgten Männer haben dabei einen Fehlbetrag von 37 % bzw. 3,7 mg Zink der täglichen Zufuhrmenge.

 

Empfohlene Tagesdosis

Die empfohlene Tagesdosis an Zink beträgt 10 mg. Dabei stellt dieser Wert (NRV - Nutrient Reference Value) die Empfehlung der Europäischen Union (EU) dar, die ein gesunder normalgewichtiger Mensch täglich zu sich nehmen sollte, um seinen durchschnittlichen Bedarf zu decken. Die sichere tägliche Höchstmenge für Zink liegt bei 25 mg.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt einen Schätzwert für eine tägliche Aufnahme von Zink über die Nahrung für Männer von 10 mg und Frauen von 7 mg an. Schwangere ab dem 4. Monat sollten 10 mg täglich und stillende Mütter 11 mg täglich zu sich nehmen.

 

Der individuelle Bedarf kann dabei über den angegebenen Werten liegen z. B. aufgrund verschiedener Faktoren wie Ernährungsweise, Schwangerschaft & Stillzeit, Genussmittelkonsum, Medikation, Alter und Geschlecht etc..

 

Wirkung

Die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA – European food safety authority) als gesichert angesehenen Wirkungen von Zink für den Menschen sind nachfolgend aufgeführt:

 

  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion (Fortpflanzungsfähigkeit) bei
  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems (körperliche Abwehr) bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Haut bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei
  • trägt zu einer normalen Eiweißsynthese bei
  • trägt zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei
  • trägt zu einem normalen Kohlenhydrat-Stoffwechsel bei
  • trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
  • trägt zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel bei
  • trägt zu einem normalen Vitamin A-Stoffwechsel bei
  • trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei
  • trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei
  • trägt zu einer normalen DNA-Synthese bei
  • hat eine Funktion bei der Zellteilung

 

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